ZiviltechnikerInnen in den Medien

ORF Wien (Link hier) berichtet am 04.07. über Helmut Richters Schule am Kinkplatz. Die Stadt sucht intern nach neuen Nutzungsmöglichkeiten. Es sei klar, dass die Stadt Wien als Eigentümerin des Gebäudes eine baukulturelle Verantwortung trage: "Als Mitglied der Stadtregierung werde ich mich auch dafür einsetzen, dass das Gebäude auch zukünftig mit der notwendigen Sensibilität behandelt wird", erklärte Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky. Ebenso berichtet der ORF darüber, dass sich unsere Kammer seit 2014 für die Bewahrung des architekturhistorisch wertvollen Gebäudes einsetzt und auch jetzt mit der Stadt wegen der Nachnutzung in Kontakt steht.

In der aktuellen Ausgabe von bau aktuell (Mai 2019) dürfen wir auf das Interview von Co-Herausgeber Dr. Georg Karasek, Rechtsanwalt in Wien, Schwerpunkt Baurecht, mit Präsident DI Erich Kern unter anderem über die fortschreitende Verrechtlichung des Bauwesens verweisen.
"Das Paradoxe dararan ist die Tatsache, dass billigen Planungen oft teure Gerichtsprozesse folgen", finden Sie per Klick hier. Danke an den Linde Verlag, dass wir diesen Artikel unseren Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung stellen fürfen.

Die Presse vom 21.03.2019, Seite 12

Déjà-vu in den Medien: Presse, Standard, ORF Wien, Kurier und NÖN (alle vom 08.06.2019), "Die Presse" (Artikel hier) vom 20.3.2019 mit den Berichten zur Heumarkt-Debatte. Die Diskussion geht 2019 weiter. Wir empfehlen Interessierten die gesammelten zt:Informationen unserer "Stadt finden"-Fachdebatten (Ö1-Beitrag hier nachhören), die 2017 und 2018 schon die verschiedenen Aspekte der Auseinandersetzung über Stadtplanung und Städtebau interaktiv und interdisziplinär mit Wienerinnen und Wienern beleuchteten. Mit dabei ist natürlich auch die Veranstaltung mit der Volksanwaltschaft "Was bedeutet öffentliches Interesse?" und die einschlägigen Berichte, wie etwa in der Standard. Die Livestreams und den abschließenden "Werkbericht" finden Sie per Link. Heumarkt/Intercont, das komplexe Thema im zt:Überblick finden Sie hier.

Die Begutachtungsfrist des Entwurfs „Gütesiegel für reglementierte Gewerbe“ des BMDW, der damit einhergehenden inflationären Verwendung und damit Entwertung der Bedeutung des Bundeswappens (Beispiele finden Sie hier über das Rechtsinformationssystem des Bundes) endete am 11. Jänner 2019. Nicht nur die zt: Kammern warnen in der bundesweit akkordierten Stellungnahme, sondern beispielsweise auch die Österreichische Notariatskammer (Download der Stellungnahme hier). Es ist uns gelungen, auch Medien auf die Problematik der inflationären Verwendung des Bundeswappens in spe aufmerksam zu machen.

Eines unserer Ziele ist mit der Eröffnung der Debatte in den Medien bereits erreicht, nämlich die Öffentlichkeit auf den Wert, die Qualität und die damit einhergehende Verantwortung bei Verwendung des Bundeswappens zu sensibilisieren. Die Beantwortung der parlamentarischen Anfrage (2631/J) durch Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck vom 18.03.2019 (per Link hier) bestätigt die Berechtigung der von uns vorgebrachten Kritik. Inflationäre Verwendung und eine Täuschung des Kunden können laut Ministerin nicht vorliegen, da entsprechende Gesetzespassagen den Staatsbürger hinreichend aufklären würden. Wir bezweifeln, dass jeder und jedem Wappengesetz und Gewerbeordnung vollinhaltlich bekannt sind. Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie auf der Website hier.

"Machbares vom Nötigen unterscheiden", zt: Forderungen publiziert in Wiener Zeitung und bei der Jahrestagung f. Baurecht und -standards

Wir dürfen auf die Wiener Zeitung vom 7.12.2018 aufmerksam machen, in der auf Titelblatt und Seite 17 unsere Arbeit für die Reform von Bauvorschriften prominent dargestellt wird. Im Themenspektrum der Novellierung der Wiener Bauordnung wurde Präsident Erich Kern auch von der Wiener Zeitung interviewt. Die Publikation, wie man Regelwerke grundsätzlich verändern müsste, bestätigt das ZT-Engagement in der Sache. Wir haben die Diskussion eröffnet, bereits wesentliche Veränderungen mitgestaltet und arbeiten hochmotiviert weiter an der grundlegenden Evaluierung bestehender Baunormen und OIB-Richtlinien. Link zum Onlineartikel, das PDF der Printausgabe lesen Sie hier. "Das Machbare vom Notwendigen unterscheiden" war auch Titel seines Vortrags bei der Jahrestagung 2018 für Baurecht und Baustandards. "Bei Änderungen am Bestand müssen auch Abweichungen vom Stand der Technik zulässig sein, wenn dadurch das erforderliche Sicherheitsniveau des rechtmäßigen Bestandes nicht verschlechtert wird", betont Präsident Kern. Details, Tagungsband und Videoimpressionen finden Sie hier, den Bericht von A3 12/2018 als PDF hier.

A3BAU widmete "Reality-Check" BIM im April 2018 4 Seiten, im September 2018 im Report mit Vizepräsident Architekt Bernhard Sommer eine Doppelseite.
zt: Experten sind ge- fragte Interviewpartner

Das Thema Digitalisierung brachte 2018 vielen Anfragen von Medien, Mitgliedern und wird 2019 weiter präsent sein. Unsere zt: Veranstaltung "Reality-Check" BIM (hier alles darüber lesen) bot im März - erstmals unabhängig von der Softwareindustrie - kritische, aber auch lösungsaffine und konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema BIM-Planungsinstrumente. Die Berufsvertretungen von 190.000 Planenden im deutschsprachigen Raum waren sich einig und unterzeichneten die "Voraussetzungen für eine gelungene Digitalisierung von Bauwerken", die Dokumentation lesen Sie hier. Am 18.10.2018 trafen sich VertreterInnen der Stadt Wien und ExpertInnen aus Wissenschaft, Forschung und Praxis, um das konkrete Projekt "Digitale Baueinreichung in Wien 2019" vorzustellen und mit ZiviltechnikerInnen zu diskutieren. Alles über das gemeinsame Projekt finden Sie hier. Wir halten Sie zum Thema Digitalisierung mit unserem ZT-Ausschuss, der mittlerweile europaweit als ExpertInnengremium beachtet ist, auf dem Laufenden, denn eines ist fix: das Thema wird uns alle auch 2019 beschäftigen! Download der A3 Berichte von April (Seite 1, 2, 3, 4) und September per Link. Das Interview mit Architektin DI Christine Horner zum aktuellen Status "BIM" finden Sie in der Dezember Ausgabe von A3 hier.

Das Video vom Blick hinter die Kulissen beim Dreh für das ATV-Format "Pfusch am Bau" können Sie per Link im Beitrag rechts abrufen.

Die aktuelle Bauzeitung 20/2018 hat Präsident Kern zu Deregulierungsmaßnahmen von Bauvorschriften befragt (Seite "Eine Frage, zwei Antworten" hier downloaden). Thema "falsche Architektin": Der neue Gewinn, November 2018 (Artikel hier downloaden) befasst sich mit dem Thema Berufsberechtigung und wie Laien ZiviltechnikerInnen erkennen können. "Ob jemand befugt ist, lässt sich tagesaktuell auf www.ziviltechniker.at, über unser ZT-Verzeichnis abrufen", erklärt unser Rechtsexperte Mag. Christoph Tanzer auch in der Sendung "Pfusch am Bau", am 22.11.2018, 20.15 Uhr auf ATV. Den Blick hinter die Kulissen des Drehs sehen Sie auf unserem ZT-youtube-Kanal hier.

Ein kleiner Auszug aus dem Printmedienecho "Flächen(um)widmung auf Wunsch"
ZT auf der orf.at Startseite
Start der "Stadt finden"-Fachdebatten 2017
Zahlreiche Publikationen der Debatten, hier z.B. im Immokurier

Die Gefahr der Privatisierung der Stadtplanung und die ZT-Pressekonferenz "Flächen(um)widmung auf Wunsch" führte 2017 und 2018 zu großer Präsenz der Kammer als Standesvertretung der Planenden in den Medien. Unsere "Stadt finden"-Fachdebatten wurden zum Publikumsmagneten. Die Message, dass sich eine selbstbewusste Stadt nicht zuletzt über die räumliche Idealisierung eines Gemeinwesens definiert- den Sinn für Architektur als gesellschaftliche Kraft vorausgesetzt, verbreitete sich mit Nachdruck. Die rege interdisziplinäre Beteiligung an den Diskussionen unterstrich das Interesse der Wienerinnen und Wiener an ihrer Stadt eindrucksvoll. Wie viele Printmedien (etwa "Wiener Zeitung", "Standard") und Ö1 (Beitrag nachhören) berichteten, wurden bei den Fachdebatten die verschiedenen Aspekte der aktuellen Auseinandersetzung über Stadtplanung und Städtebau zur Diskussion gestellt und die Position der Architekt(inn)en und Ingenieur(inn)e(n) dargelegt. Wir sind stolz auf den Werkbericht 2017-2018 (hier abrufen) und das unglaublich große Interesse aller BewohnerInnen an der Stadt und an den Leistungen von ZiviltechnikerInnen. Das Finale der "Stadt finden"-Fachdebatten fand unter dem Titel "Die Stadt gehört allen. Wer sind alle?" am 12. März 2018 im Architekturzentrum Wien statt. Alle Debatten sind als Videobericht über den ZT-youtube-Kanal abrufbar, die Fotodokumentation der Austria-Presse-Agentur finden Sie ebenfalls online.

Als eines der Grundprobleme in diesem Zusammenhang sehen wir die Trennung von Architektur und Städtebau, also das Bild der Architektur als reine Gestalterin von Objekten in einem bereits vorgegebenen Rahmen. Ein weiteres sind fehlende überörtliche Planungsinstrumente. Diesen Mangel hat auch die neue Stadtregierung in ihrem Regierungsprogramm festgehalten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die "Zeit im Bild" berichtete im ORF-Interview mit DI Erich Kern über die Gefahr der Überreglementierung. Den Beitrag finden Sie im Anhang.

Sinn und/oder Unsinnigkeit von Normen?

Ehrenamtliches Engagement der Kammerfunktionäre bringt vernünftige Lösungen zu ÖNORM B 1600, Lüftung und gewendelten Bestandstreppen - aber auch die Erkenntnis, dass noch sehr viel (Überzeugungs-)Arbeit zu leisten ist. Ein klassisches Beispiel für die Unmöglichkeit, "richtig zu bauen", war die Wohnraumlüftung. Diese wird in der OIB-Richtlinie 3 wie folgt geregelt: Aufenthaltsräume müssen durch unmittelbar ins Freie führende Fenster ausreichend gelüftet werden können. Wenn das nicht möglich ist, muss eine mechanische Lüftungsanlage errichtet werden. In den Erläuterungen zur OIB-Richtlinie 3 wird als Beispiel für eine nicht mögliche natürliche Lüftung ein Außenlärmpegel von > 45 dB in der Nacht angegeben. Damit könnte in Wien fast nirgendwo eine Wohnung natürlich über Fenster belüftet werden (der ORF berichtete in der "ZiB").

Mehr aus der Welt der Normen, die Kritik und über die Verhandlungserfolge unserer Kammer lesen Sie unter aktuelle Themen und "Normenpolitik" hier.

Link zum ORF-Beitrag in der ZIB, 01.05.2017

ZT-Kammer im ORF ZIB-Interview, gesendet am 3. April 2017

Novelle des Bundesvergabegesetzes (BVergG), Kammer verteidigt Bestbieterprinzip

und mobilisiert Medien und Bündnispartner(innen). Die Beiträge erschienen im "Kurier", in der "Presse", der "Wiener Zeitung" und der ORF-"Zeit im Bild". Mehr darüber lesen Sie hier unter "Vergaberechtsreformgesetz 2018".

"Das Ding mit dem Ing"
Dienstag, 1.11.2016, 17.35 Uhr, ORF2
"Wussten Sie eigentlich...?" Glosse,
14-täglich im Wiener Bezirksblatt
Handy-Signatur: Ziviltechniker(innen) warnen vor Sicherheitslücke in der ZIB2 am 30.5.2016
Beilagen zum Wiener Ingenieurpreis in der Printausgabe der Tageszeitung "Der Standard". Mit der Vergabe dieses Preises soll die öffentliche Wahrnehmung und die gesellschaftliche Wertschätzung für technische Berufe gesteigert werden. Veröffentlicht werden die Einreichungen der Nominierten.

"Das Ding mit dem Ing", so lautet der Titel der neuen ORF-Dokumentation über die Ingenieurkonsulent(inn)en der Kammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland, die am 1.11.2016 um 17.35 Uhr erstmals auf ORF 2 gezeigt wurde. Sendung verpasst? Kein Problem, auf der Youtube-Seite der Kammer können Sie den Beitrag online in Ruhe zu einem späteren Zeitpunkt ansehen.

Link zur ORF-Dokumentation

 

"Wussten Sie eigentlich..." heißt die Reihe in fünf Teilen über Bemerkenswertes aus der Sektion Ingenieurkonsulent(inn)en im "Wiener Bezirksblatt". Alle bis jetzt erschienenen Artikel finden Sie im Medienanhang zum Nachlesen. Über folgende Themen wurde berichtet:

  • Wussten Sie eingentlich, was Ingenieurkonsulent(inn)en für Sie leisten? (Nr. 16)
  • Wussten Sie eigentlich, dass Hacken von Haushalten ein Kinderspiel ist? (Nr. 17)
  • Wussten Sie eigentlich, dass Urkunden nicht nur von Behörden ausgestellt werden? (Nr.18)
  • Wussten Sie eigentlich, wie und warum Sie Ziviltechniker(innen) erkennen sollten? (Nr. 19)
  • Wussten Sie eigentlich, wieviel Technik Sinn macht? (Nr.20)

Weiters findet sich auf Seite 16 der aktuellen Ausgabe Nummer 20 (Erscheinungstermin 25.10.2016) ein Fotobericht über die Arbeit der Jury zum 5. Wiener Ingenieurpreis. Das "Wiener Bezirksblatt" wird allen Wiener Haushalten kostenfrei zugestellt und kann auch online abgerufen werden.

Link zum Download Wiener Bezirksblatt

Medienübersicht Artikel Wiener Bezirksblatt (Stand 10/2016, zum Lesen bitte klicken)

 

IT-Ziviltechniker(innen) warnen vor Sicherheitslücken bei E-Government-Services und landen medial einen Volltreffer. Erstmals in der Geschichte der Kammer wird über die Erkenntnisse unserer Expert(inn)en in der ZIB 2 bei Armin Wolf berichtet. Sendedatum: Montag, 30.5.2016, ORF2.

Link zur Newsmeldung 

 

In einem gemeinsamen Festakt werden am 15.11.2016 der 5. Wiener Ingenieurpreis und der Rudolf-Wurzer-Preis für Raumplanung verliehen. Der Wiener Ingenieurpreis wurde 2008 von der Stadt Wien gemeinsam mit der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland ins Leben gerufen worden. Herausragende Projekte werden der Öffentlichkeit vorgestellt. Der/die Gewinner(in)/das Gewinner(innen)team wird bei der Veranstaltung bekannt gegeben und erhält ein Preisgeld in der Höhe von 10.000 Euro. Die Projekte der nominierten Teams werden in einer Sonderbeilage zur Zeitung "Der Standard" am 16.11.2016 publiziert.

Link zu Nominierten und Preisverleihung 2016

Titelbild der Startseite: APA/Helmut Fohringer/OE1