Neue Perspektiven für die Alte WU: zt: Länderkammer Ost setzt sich für offenen Wettbewerb und Bestandserhalt ein

„Wir haben versucht, mit unserer Mitwirkung zu erreichen, dass bestandserhaltende Lösungen nicht diskriminiert werden. Wettbewerbe sollten so offen wie möglich sein.“ zt: Länderkammerpräsident Bernhard Sommer. ©eap.at/ Gerald Mayer-Rohrmoser.

Die Alte Wirtschaftsuniversität Wien in der Augasse steht seit Ende Jänner leer und wartet auf ihre zukünftige Nutzung. Das Areal im 9. Bezirk soll in den kommenden Jahren umfassend neu entwickelt werden.

Geplant ist hier Österreichs größter Bildungscampus: Auf rund 60.000 m² sollen Einrichtungen der Universität für Bodenkultur Wien, der Universität Wien sowie Bundesschulen untergebracht werden. Neben neuen Bildungsräumen soll das Projekt auch das umliegende Stadtgebiet aufwerten – etwa durch mehr Grünraum und eine bessere Verbindung innerhalb des Bezirks.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der laufende Architekturwettbewerb. Die Kammer der Ziviltechniker:innen war in die Ausarbeitung der Ausschreibung eingebunden und ist auch in der Jury vertreten.

Für die Kammer ist dabei ein wesentlicher Punkt entscheidend: Der Wettbewerb muss offen gestaltet sein – und Lösungen zum Erhalt des Bestands dürfen nicht von vornherein ausgeschlossen werden.

Gerade bei Projekten dieser Größenordnung seien offene Wettbewerbe und die Kreativität der planenden Profession entscheidend, um nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Ziel müsse es sein, einen Campus zu schaffen, der langfristig funktioniert – idealerweise für die nächsten 100 Jahre und darüber hinaus.

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