Die Mies van der Rohe Foundation (Barcelona) verleiht im Jahr 2026 wieder den Mies van der Rohe-Award. Die Bundeskammer der Ziviltechniker:innen kann gemeinsam mit den vier Länderkammern für die Kategorien „Architects“ und „Emerging Architects“ insgesamt fünf Projekte nominieren.
Die Sektion Architekt:innen der zt:Kammer WNB hat beschlossen, die Mitglieder um Übermittlung von Projektvorschlägen zu ersuchen. Die Jurierung erfolgt durch den Ausschuss Wettbewerbe.
Eingereicht werden können Projekte,
- die von österreichischen Architekt:innen stammen und in Österreich verwirklicht wurden,
- die von europäischen Architekt:innen geplant und in Österreich gebaut wurden,
- die von österreichischen Architekt:innen stammen und in einem europäischen Land realisiert wurden.
Zeitraum der Realisierung: 01. Mai 2023 bis 30. April 2025
Unterlagen: Einreichung einer Dokumentation des Bauwerkes mit Plänen, Fotos und kurzem Erläuterungsbericht (inkl. Fertigstellungsdatum) auf maximal zwei A3-Seiten.
Bitte beachten Sie unbedingt, dass jede/r Teilnehmer:in zur Einreichung der Projekte in der Länderkammer aufgefordert ist, wo sich der Kanzleisitz befindet. Es können pro Büro mehrere Projektvorschläge eingebracht werden. Eine Mehrfachabgabe desselben Projekts in verschiedenen Länderkammern zieht den Ausschluss des Projektvorschlages nach sich.
Abgabetermin: Freitag, 23. Mai 2025, 12 Uhr
Die Unterlagen sind mit dem Vermerk "Mies van der Rohe-Award 2026" an die Kammer der Ziviltechniker:innen WNB, Karlsgasse 9/1, 1040 Wien zu senden.
Beurteilungsgrundlage:
Der Preis soll die Leistungen europäischer Architekt:innen bei der Entwicklung neuer Konzepte und Technologien. Er bietet Bürger:innen sowie öffentlichen Institutionen die Möglichkeit, ein besseres Verständnis für die Bedeutung der Architektur beim Bau nachhaltiger Städte und Gemeinden zu erlangen und die essenzielle Beziehung zwischen Lebensqualität und die Qualität der Umwelt darzustellen.
Es werden daher vorrangig Projekte gesucht, die die negativen Auswirkungen des Bauens auf die Umwelt minimieren und die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Vorteile eines nachhaltigen Wachstums fördern.
Die internationalen Projekte können in folgenden Ländern errichtet worden sein: Belgien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden; und zusätzlich in folgenden Ländern: Albanien, Armenien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Island, Kosovo, Liechtenstein, Montenegro, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Tunesien and Ukraine.
Die Beurteilung und Reihung der eingereichten Projekte erfolgt anhand der nachfolgend angeführten Beurteilungskriterien, die eine gleiche Bedeutung aufweisen:
- städtebauliche Kriterien
- architektonische Kriterien,
- ökonomische, ökologische Kriterien / Nachhaltigkeit,
- funktionale Kriterien
Weitere Informationen zum Mies van der Rohe-Award 2026 finden Sie hier.
Bei Fragen wenden Sie sich auch gerne an die Kammerdirektion (Tel. 01/505 17 81).
