Ziviltechnikergesellschaften

Ziviltechniker(innen) dürfen zum ausschließlichen Zweck der dauernden Ausübung des Ziviltechnikerberufes offene Gesellschaften, Kommanditgesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Aktiengesellschaften bilden. Die Ziviltechnikergesellschaften üben den Beruf des Ziviltechnikers aus.

Die Verleihung einer eigenen Befugnis an die ZT-Gesellschaft erfolgt durch den Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. Sie umfasst inhaltlich sämtliche von geschäftsführungs- und vertretungsbefugten Ziviltechniker(inne)n, die Gesellschafter oder Vorstandsmitglieder der ZT-Gesellschaft sind, ausgeübten Befugnisse.

Organisationsgrundsätze:

  • Gesellschafter(innen) einer ZT-Gesellschaft dürfen nur natürliche Personen und berufsbefugte ZT-Gesellschaften sein.
  • Geschäftsführer(innen) und organschaftliche Vertreter(innen) einer ZT-Gesellschaft dürfen nur physische Personen sein, die Gesellschafter(innen) mit aufrechter Befugnis sind und gemeinsam mehr als die Hälfte der Gesellschaftsanteile innehaben.