Programm 2017: Was kann Architektur? Neue Impulse und Schwerpunkte

Als lebendiger Ausstellungsort bietet das Architekturzentrum Wien mit dem Jahresprogramm 2017 neue Impulse und drei Schwerpunkte. Was kann Architektur zu den aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen beitragen? Die Beschäftigung mit einer "gebauten Verteilungsgerechtigkeit", Fragen nach dem Zusammenleben in einer zunehmend diversen Gesellschaft sowie der Dauerbrenner nachhaltiger Umgang mit Ressourcen sind zentrale Anliegen von Angelika Fitz, der neuen Direktorin des Az W. 

Die britischen Jungstars "Assemble" entwickeln prototypische Projekte, wie gemeinschaftliches, räumlich innovatives, ökologisches und nachhaltiges Bauen aussehen könnte. Mit seinem Beitrag zur Vienna Biennale verlässt das Az W die Ausstellungsräume am Standort MuseumsQuartier und geht in den Stadtraum. Unter dem Titel "Care + Repair" entsteht ein öffentlicher Arbeitsraum in einem der spannendsten Stadtentwicklungsgebiete Wiens, dem ehemaligen Nordbahnhof. Mit der Pop-up-Ausstellung "Actopolis" bietet das Az W eine Bühne für Akteurinnen und Akteure aus Südosteuropa: Wie haben sich die Stadtgesellschaften nach den Ereignissen im Gezi-Park in Istanbul oder am Syntagma-Platz in Athen, nach Öffnung und Schließung der Balkanroute verändert und was können wir davon lernen?

Im Herbst 2017 schaut das Az W in Kooperation mit unserer Kammer hinter die Kulissen der Architekturproduktion. "Form folgt Paragraph" lautet der provokante Titel der Schau, die anhand anschaulicher Beispiele eine breite Diskussion zu Baurecht, Normen und Standards, aber auch grundsätzlich zur "Vollkaskogesellschaft" entfachen will.

Details zu Programm 2017, Highlights und Daten finden sich hier.